Hier geht es um Magnetismus, Transformator, Elektromotor

Magnetismus

  Ein Magnet ist ein Gegenstand, der auf Eisenteile Kraftwirkungen ausübt. Einfache Eisenwerkstoffe - wie Baustahl - werden angezogen. Der Magnet hat zwei Enden, die Nord- und Südpol genannt werden. Diese Benennung stammt aus der Seefahrt, denn ein Magnet in Form einer Kompassnadel diente der Navigation.
  Magneten üben aufeinander ebenfalls Kraftwirkungen aus. Dabei gilt die Regel: Gleichnamige Pole stoßen sich ab, ungleichnamige Pole ziehen sich an.

Abstoßung
Anziehung


  Das besondere magnetische Verhalten der Eisenwerkstoffe ist auf deren molekularen Aufbau zurück zu führen. Jeder Eisenwerkstoff enthält in seiner molekularen Struktur bereits Elementarmagnete (kleine Kompassnadeln). Bei einem unmagnetischen Stahl wie Baustahl sind die Elementarmagnete ungeordnet, so dass sich ihre Kräfte gegenseitig aufheben. Bei einem Dauermagneten hingegen besteht eine feste Ordnung der Elementarmagnete. Die einzelnen Elementarmagnete unterstützen sich und werden so nach außen wirksam.

Weicheisen
Dauermagnet

  Dauermagnete verlieren mit der Zeit ihren Magnetismus. Dies kann beschleunigt werden durch Erschütterungen, Erwärmung und Spulen, die von Wechselstrom durchflossen werden (Werkzeugentmagnetisierung).


Technische Anwendungen des Magnetismus

Relais
Transformator
Elektromotor

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© Peter Hüll 27.12.99