| Hier geht es um Magnetismus, Transformator, Elektromotor |
Magnetismus
Magneten üben aufeinander ebenfalls Kraftwirkungen aus. Dabei gilt die Regel: Gleichnamige Pole stoßen sich ab, ungleichnamige Pole ziehen sich an.
Das besondere magnetische Verhalten der Eisenwerkstoffe ist auf deren molekularen Aufbau zurück zu führen. Jeder Eisenwerkstoff enthält in seiner molekularen Struktur bereits Elementarmagnete (kleine Kompassnadeln). Bei einem unmagnetischen Stahl wie Baustahl sind die Elementarmagnete ungeordnet, so dass sich ihre Kräfte gegenseitig aufheben. Bei einem Dauermagneten hingegen besteht eine feste Ordnung der Elementarmagnete. Die einzelnen Elementarmagnete unterstützen sich und werden so nach außen wirksam.
Dauermagnete verlieren mit der Zeit ihren Magnetismus. Dies kann beschleunigt werden durch Erschütterungen, Erwärmung und Spulen, die von Wechselstrom durchflossen werden (Werkzeugentmagnetisierung). Technische Anwendungen des Magnetismus |
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| © Peter Hüll | 27.12.99 |